Bad Bunny gewinnt als erster Künstler mit spanischem Album den Grammy
Ein historischer Grammy für Bad Bunny
In Los Angeles wurden die Grammys verliehen. Der Musiker Bad Bunny hat Geschichte geschrieben. Sein Album "DeBÍ TiRAR MáS FOToS" gewann den Preis für das beste Album des Jahres. Das ist das erste Mal, dass ein komplett spanischsprachiges Album diesen Preis bekommt. Bad Bunny kommt aus Puerto Rico und singt über Themen wie kulturelle Identität und Kolonialismus.
Kritik an der US-Politik
Bad Bunny nutzte seine Dankesrede, um die US-Einwanderungsbehörde ICE zu kritisieren. Er sagte: "Wir sind keine Wilden, wir sind keine Tiere, wir sind Menschen." Viele Künstler unterstützten seine Kritik. Auch Billie Eilish sprach sich gegen ICE aus. Sie sagte: "Niemand ist illegal auf gestohlenem Land."
Weitere Gewinner des Abends
Kendrick Lamar gewann fünf Grammys, darunter den Preis für die beste Aufnahme des Jahres. Billie Eilish wurde für den besten Song ausgezeichnet. Der Dalai Lama gewann seinen ersten Grammy für ein Hörbuch. Auch Steven Spielberg erhielt einen Grammy und hat jetzt alle wichtigen Preise: Emmy, Grammy, Oscar und Tony.