Die ersten Seefahrer Grönlands: Eine Reise zu den Kitsissut-Inseln
Eine gefährliche Reise
Vor 4500 Jahren lebten die Paläo-Inuit in Grönland. Sie fuhren mit Booten zu den Kitsissut-Inseln. Die Inseln waren 50 Kilometer vom Festland entfernt. Die Fahrt war sehr gefährlich. Die Menschen mussten durch starke Winde und Strömungen paddeln. Manchmal dauerte die Fahrt 15 Stunden. Sie hatten Boote aus Holz und Seehundfell.
Leben auf den Inseln
Auf den Kitsissut-Inseln gab es viel Essen. Die Menschen jagten Vögel und sammelten Eier. Sie bauten Zelte aus Steinen. Diese Zelte hatten eine Feuerstelle in der Mitte. So konnten sie im Sommer auf den Inseln leben. Die Inseln waren eine wichtige Nahrungsquelle.
Warum war die Reise wichtig?
Die Reise zu den Inseln zeigt, dass die Paläo-Inuit gute Seefahrer waren. Viele dachten früher, sie jagten nur an Land. Aber die Funde auf den Inseln beweisen: Sie konnten auch auf dem Meer navigieren. Das war eine große Leistung.