Erkältung: Warum wir im Winter öfter krank werden
Viren als Ursache für Erkältungen
Viele Menschen glauben, dass Kälte oder nasse Haare eine Erkältung verursachen. Das ist ein Irrtum. Eine Erkältung bekommt man nur durch Viren. Diese kleinen Erreger verbreiten sich, wenn eine kranke Person hustet oder niest. Wer diese Viren einatmet, kann krank werden. Experimente haben gezeigt, dass nur Viren Erkältungen auslösen. Wer friert, aber keine Viren einatmet, wird nicht krank.
Kälte und Viren
Kälte allein macht nicht krank. Aber Viren überleben länger in kalter und trockener Luft. Das bedeutet, dass sie leichter von Mensch zu Mensch übertragen werden können. Im Winter sind die Menschen oft in geschlossenen Räumen. Dort können sich Viren besser verbreiten. Deshalb gibt es im Winter mehr Erkältungen. Regelmäßiges Lüften und Händewaschen helfen, das Ansteckungsrisiko zu verringern.
Die Nase als Schutzbarriere
Die Nase spielt eine wichtige Rolle bei der Abwehr von Viren. Wenn es kalt ist, wird die Nase innen kälter. Das schwächt die Abwehrkräfte der Nasenschleimhaut. Normalerweise schützt die Nase den Körper vor Viren. Bei Kälte funktioniert dieser Schutz nicht mehr so gut. Deshalb kann man sich leichter anstecken, wenn es kalt ist.