Fehlgeschlagene Hinrichtung in Tennessee
Ein ungewöhnlicher Vorfall
In den USA sollte eine Frau hingerichtet werden. Christa Pike wurde 1996 für einen Mord zum Tode verurteilt. Bei der Hinrichtung gab man ihr zwei Giftspritzen. Doch sie lebte noch. Zeugen berichteten, dass sie atmete und schnarchte. Die Behörden stoppten die Hinrichtung und brachten sie ins Krankenhaus. Der Gouverneur von Tennessee setzte alle Hinrichtungen aus und ordnete eine Untersuchung an.
Der Fall Christa Pike
Christa Pike war erst 18 Jahre alt, als sie die Tat beging. Sie tötete eine 19-jährige Bekannte. Die Tat war sehr grausam. Die Leiche hatte ein Zeichen auf der Brust, das viele als satanisch bezeichnen. Pike und zwei andere Jugendliche folterten das Opfer. Der Fall erregte großes Aufsehen.
Juristische Auseinandersetzungen
Pikes Anwälte argumentierten, dass sie als Kind missbraucht wurde. Sie hatte psychische Probleme. Die Anwälte sagten auch, dass eine Hinrichtung wegen einer Blutkrankheit unnötiges Leiden verursachen würde. Ein Gericht stoppte die Hinrichtung zunächst. Doch der Supreme Court erlaubte sie später. Die drei liberalen Richterinnen des Supreme Courts kritisierten diese Entscheidung. Sie fanden, dass die Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Verfahrens geprüft werden müssten.