Samenspende: Regeln und Risiken
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Samenspende: Regeln und Risiken

Was ist eine Samenspende?

Eine Samenspende hilft Menschen, die ein Baby bekommen möchten, aber auf natürlichem Weg kein Kind zeugen können. Männer spenden ihren Samen in einer Samenbank. Dort wird der Samen bei minus 196 Grad Celsius in flüssigem Stickstoff gelagert. So bleibt er viele Jahre fruchtbar.

Probleme mit Samenspenden

Manchmal gibt es Probleme, wenn der Spender eine seltene Krankheit hat. Ein Beispiel ist eine Mutation im Gen TP53. Diese Mutation erhöht das Risiko für Krebs. Wenn ein Spender diese Mutation hat, können viele Kinder krank werden. In einem Fall gab es 67 Kinder von einem Spender, von denen 23 die Mutation hatten.

Unterschiedliche Regeln

In verschiedenen Ländern gibt es unterschiedliche Regeln für Samenspenden. In Dänemark darf ein Spender nur zwölf Müttern helfen. In Österreich sind es nur drei. In Deutschland gibt es keine gesetzliche Regelung, aber Samenbanken empfehlen, nicht mehr als 15 Mütter zu behandeln.

Quiz

Mehrere Antworten pro Frage können richtig sein.

  1. 1. Was passiert mit dem Samen in einer Samenbank?
  2. 2. Warum können Kinder von Samenspendern krank werden?
  3. 3. Wie viele Mütter dürfen in Dänemark mit dem Samen eines Spenders behandelt werden?
  4. 4. Gibt es in Deutschland eine gesetzliche Regelung für die Anzahl der Mütter pro Spender?
  5. 5. Was passiert, wenn ein Spender eine Krankheit hat?
  6. 6. Warum empfehlen Samenbanken in Deutschland eine Höchstzahl von 15 Müttern pro Spender?
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