Klimawandel bremst die Erdrotation
Die Drehung der Erde
Die Erde dreht sich um ihre eigene Achse. Ein Tag dauert etwa 24 Stunden oder 86.400 Sekunden. Doch die Erdrotation ist nicht immer gleich schnell. Verschiedene Kräfte beeinflussen sie. Dazu gehören die Gezeiten, Prozesse im Erdinneren und die Atmosphäre.
Der Einfluss der Atmosphäre
Forscher haben herausgefunden, dass sich die Erdrotation durch den Klimawandel verändern kann. Wenn es wärmer wird, bewegen sich die Winde anders. Die Luft speichert mehr Drehimpuls. Das bedeutet, dass die Atmosphäre die Erde weniger stark mitzieht. Dadurch wird die Erdrotation langsamer.
Kleine, aber messbare Veränderungen
Die Veränderung ist sehr klein. Pro Grad Erwärmung verlängert sich der Tag um etwa 0,1 Millisekunden. Das ist kaum spürbar. Zum Vergleich: Die Gezeiten des Mondes bremsen die Erde viel stärker. Doch der Effekt des Klimawandels ist systematisch und nicht nur eine zufällige Schwankung.