Borussia Dortmund setzt mit Sieg gegen Atalanta ein Ausrufezeichen in der Champions League
Ein überzeugender Auftritt in der Champions League
Borussia Dortmund hat im Hinspiel der Champions-League-Playoffs gegen Atalanta Bergamo mit einem 2:0-Sieg überzeugt. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac zeigte eine reife Leistung und sicherte sich eine hervorragende Ausgangsposition für das Rückspiel in Bergamo. Besonders Serhou Guirassy stach mit einem Tor und einer Vorlage hervor.
Serhou Guirassy als Schlüsselfigur
Serhou Guirassy war der Matchwinner des Abends. Bereits in der dritten Minute erzielte er das 1:0 und bereitete später auch das 2:0 durch Maximilian Beier vor. Trainer Niko Kovac lobte Guirassy im Anschluss: "Serhou hat nicht nur Tore gemacht, sondern auch den Gegner unter Druck gesetzt und viel gelaufen." Guirassy zeigte zudem eine emotionale Geste nach seinem Tor. Auf seinem T-Shirt stand eine Nachricht für seine verstorbene Nichte.
Strategische Bedeutung des Sieges
Mit dem Sieg hat sich Dortmund eine glänzende Ausgangsposition für das Rückspiel verschafft. Trainer Kovac betonte jedoch, dass die Mannschaft weiterhin alles geben müsse: "Wir müssen genauso viel investieren wie diesmal, nicht weniger." Im Achtelfinale könnte ein Duell gegen den FC Arsenal oder den FC Bayern München warten, was die Bedeutung dieses Sieges unterstreicht.
Rassismus-Vorfall bei Real Madrid überschattet Spiel
Während Dortmund erfolgreich war, gewann auch Real Madrid sein Spiel gegen Benfica Lissabon mit 1:0. Der Erfolg wurde jedoch von einem Rassismus-Vorfall überschattet. Vinicius Junior wurde von einem Gegenspieler rassistisch beleidigt. Der Vorfall führte zu einer Spielunterbrechung und sorgte für internationale Aufmerksamkeit. Vinicius äußerte sich später auf Instagram: "Rassisten sind vor allem Feiglinge."
Internationale Reaktionen auf den Vorfall
Der Vorfall bei Real Madrid löste weltweit Empörung aus. Kylian Mbappe äußerte sich kritisch: "Wir müssen ein Vorbild für die Kinder sein, die zu uns aufschauen." Auch der brasilianische Fußballverband CBF zeigte Solidarität mit Vinicius und verurteilte den Rassismus scharf. Solche Vorfälle zeigen, dass im Fußball weiterhin Handlungsbedarf im Kampf gegen Rassismus besteht.