Bundeswehr rüstet mit Kamikaze-Drohnen auf – Kontroversen um Investor und Strategie
Entscheidung für Kamikaze-Drohnen
Die Bundeswehr hat beschlossen, Kamikaze-Drohnen zu beschaffen. Diese Drohnen, auch "Loitering Munition" genannt, können Ziele autonom angreifen. Die ersten Systeme sollen an die Brigade Litauen gehen. Die Regierung plant, bis zu 4,4 Milliarden Euro für diese Waffen auszugeben. Die Drohnen werden von den Firmen Stark Defence und Rheinmetall hergestellt.
Kritik an einem umstrittenen Investor
Ein Streitpunkt ist der US-Investor Peter Thiel. Er ist an Stark Defence beteiligt und steht wegen seiner politischen Ansichten in der Kritik. Einige Politiker, besonders von den Grünen, fordern Aufklärung über seinen Einfluss. Die Firma Stark Defence betont, dass Thiel keinen operativen Einfluss hat. Die Regierung prüft die Beteiligung jedoch genau.
Tests und militärische Pläne
Die Bundeswehr hat die Drohnen bereits getestet. Bis 2027 soll die erste Einheit mit mittlerer Reichweite einsatzbereit sein. Insgesamt plant die Bundeswehr sechs Einheiten mit diesen Drohnen. Die Systeme müssen strenge Tests bestehen, bevor sie eingesetzt werden.
Bedeutung für die Verteidigungspolitik
Verteidigungsminister Boris Pistorius betont die Wichtigkeit der Drohnen. Sie seien ein wichtiger Schritt für die moderne Kriegsführung. Gleichzeitig warnt er davor, sich nur auf Drohnen zu verlassen. Die Technologie könnte sich in Zukunft ändern.