CDU-Parteitag: Friedrich Merz mit großer Mehrheit bestätigt und wichtige Themen angesprochen
Merz bleibt CDU-Vorsitzender
Auf dem Bundesparteitag der CDU in Stuttgart wurde Friedrich Merz mit 91,17 Prozent der Stimmen als Parteivorsitzender bestätigt. Dies zeigt das große Vertrauen der Delegierten in seine Führung. Merz betonte in seiner Rede die Bedeutung von Zusammenhalt und Reformen für die Partei und das Land.
Kritik an Russland und AfD
In seiner Rede äußerte sich Merz scharf zum Krieg in der Ukraine. Er bezeichnete das russische System als verbrecherisch und warf Moskau Nazi-Propaganda vor. Zudem grenzte er die CDU klar von der AfD ab. Er nannte die AfD einen "Selbstbedienungsladen" und betonte, dass es keine Zusammenarbeit mit dieser Partei geben werde.
Merkel und die CDU-Familie
Ein besonderer Moment war die Anwesenheit von Angela Merkel. Die ehemalige Kanzlerin und CDU-Chefin wurde mit langem Applaus begrüßt. Merz und Merkel plauderten kurz miteinander, obwohl Merz sie in der Vergangenheit kritisiert hatte. Dies zeigte die Einheit der Partei.
Reformen und wirtschaftliche Dynamik
Merz sprach sich für weniger Regulierung in Europa und mehr wirtschaftliche Dynamik aus. Er räumte ein, dass die CDU in der Vergangenheit Fehler gemacht habe und betonte die Notwendigkeit weiterer Reformen. Gleichzeitig warb er für Optimismus und Zuversicht. Er bezeichnete die CDU als "Partei der Optimisten".