Cybermobbing bei Jugendlichen: Ursachen, Folgen und Hilfe
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Cybermobbing bei Jugendlichen: Ursachen, Folgen und Hilfe

Was ist Cybermobbing?

Cybermobbing bedeutet, dass jemand im Internet beleidigt, bedroht oder bloßgestellt wird. Das passiert oft in Chats, auf Social Media oder mit Fotos und Videos. Im Gegensatz zu Mobbing in der Schule hört Cybermobbing nicht auf, wenn man nach Hause kommt. Es kann rund um die Uhr passieren und viele Menschen erreichen.

Warum mobben Menschen im Internet?

Im digitalen Raum fehlt das direkte Feedback. Die Täter sehen nicht, wie sehr sie ihr Opfer verletzen. Das senkt die Hemmschwelle. Oft machen auch Gruppendynamiken mit: Ein Kommentar wird gelikt, ein Foto geteilt, und schnell eskaliert die Situation. Viele Täter handeln aus Langeweile, Unsicherheit oder dem Wunsch, Macht auszuüben.

Welche Folgen hat Cybermobbing?

Cybermobbing kann schwerwiegende Folgen haben. Viele Betroffene haben Angst, zur Schule zu gehen, oder ziehen sich zurück. Manche entwickeln körperliche Symptome wie Kopfschmerzen oder Schlafprobleme. In extremen Fällen kann Cybermobbing zu Depressionen oder Suizidgedanken führen. Laut einer Studie hatte ein Viertel der Betroffenen schon einmal solche Gedanken.

Was kann man tun?

Betroffene sollten sich Hilfe suchen. Eltern, Lehrer oder Freunde können unterstützen. Es gibt auch Beratungsstellen wie JUUUPORT oder die Nummer gegen Kummer. Wichtig ist, Beweise zu sammeln, zum Beispiel Screenshots. Man kann die Täter blockieren und die Vorfälle melden. In schweren Fällen sollte man Anzeige erstatten. Schulen können mit Programmen wie dem No-Blame-Approach helfen, bei dem alle Beteiligten zusammenarbeiten, um das Mobbing zu stoppen.

Quiz

Mehrere Antworten pro Frage können richtig sein.

  1. 1. Was ist Cybermobbing?
  2. 2. Warum ist Cybermobbing oft schlimmer als Mobbing in der Schule?
  3. 3. Was sind mögliche Folgen von Cybermobbing?
  4. 4. Was kann man tun, wenn man gemobbt wird?
  5. 5. Was ist der No-Blame-Approach?
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