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Wissenschaft
Wie das Gehirn Erinnerungen speichert
Zwei Arten von Neuronen
Unser Gehirn speichert Erinnerungen auf besondere Weise. Es gibt zwei Gruppen von Zellen, die dabei helfen. Die erste Gruppe heißt Inhalts-Neuronen. Diese Zellen merken sich die Dinge selbst, zum Beispiel eine Person oder ein Objekt. Die zweite Gruppe heißt Kontext-Neuronen. Diese Zellen merken sich, wo und wann wir die Person oder das Objekt gesehen haben.
Warum ist das wichtig?
Diese Arbeitsteilung macht unser Gedächtnis sehr flexibel. Wenn wir eine Person in verschiedenen Situationen sehen, merkt sich das Gehirn die Person und den Kontext getrennt. So können wir uns später besser erinnern. Das Gehirn braucht nicht für jede Situation neue Zellen. Es kann die vorhandenen Zellen immer wieder neu kombinieren.