Einzigartige Augen: Wie Tiefseefische sehen
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Einzigartige Augen: Wie Tiefseefische sehen

Normale Sehzellen bei Tieren

Die meisten Tiere haben zwei Arten von Sehzellen in ihren Augen: Stäbchen und Zapfen. Stäbchen helfen, im Dunkeln zu sehen, weil sie sehr lichtempfindlich sind. Zapfen helfen, Farben zu erkennen, und funktionieren am besten bei hellem Licht. Bei Menschen und vielen Tieren entwickeln sich zuerst die Zapfen und dann die Stäbchen.

Besonderheit bei Tiefseefischen

Tiefseefische leben in einer sehr dunklen Umgebung. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass einige dieser Fische besondere Augen haben. Ihre Larven besitzen eine einzigartige Mischform von Stäbchen und Zapfen. Diese Mischform nennt man Hybrid-Rezeptoren. Äußerlich sehen diese Zellen aus wie Stäbchen, aber innen arbeiten sie wie Zapfen. Das ist sehr ungewöhnlich und wurde bisher bei keinem anderen Wirbeltier entdeckt.

Vorteile der Hybrid-Rezeptoren

Die Hybrid-Rezeptoren helfen den Tiefseefischen, in der Dämmerungszone des Meeres besser zu sehen. Diese Zone ist nicht komplett dunkel, aber auch nicht hell. Die Mischung aus Stäbchen und Zapfen ermöglicht es den Fischen, sich an diese besonderen Lichtverhältnisse anzupassen. Wenn die Fische erwachsen sind und in noch tiefere, dunklere Bereiche des Meeres ziehen, können sie diese Hybrid-Rezeptoren leichter in echte Stäbchen umwandeln.

Quiz

Mehrere Antworten pro Frage können richtig sein.

  1. 1. Welche zwei Arten von Sehzellen haben die meisten Tiere?
  2. 2. Was ist besonders an den Augen der Tiefseefisch-Larven?
  3. 3. Warum sind Hybrid-Rezeptoren für Tiefseefische nützlich?
  4. 4. Was passiert mit den Hybrid-Rezeptoren, wenn die Fische erwachsen sind?
  5. 5. Wo leben die Larven der Tiefseefische?
  6. 6. Welche Sehzellen entwickeln sich bei den meisten Tieren zuerst?
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