Die Grenzen von Sport beim Abnehmen: Warum Ernährung entscheidend ist
Sport und Gesundheit
Sport ist wichtig für die Gesundheit. Er beugt Krankheiten wie Diabetes, Herzproblemen und Depressionen vor. Viele Menschen machen Sport, um Gewicht zu verlieren. Aber der Effekt von Sport auf die Fettverbrennung wird oft überschätzt. Besonders Untrainierte verbrennen weniger Kalorien, als sie denken.
Der Mythos vom Nachbrenneffekt
Viele Fitnessprogramme werben mit dem Nachbrenneffekt. Das bedeutet, dass der Körper auch nach dem Sport noch Kalorien verbrennt. Hochintensives Intervalltraining soll besonders effektiv sein. Aber Studien zeigen: Der Nachbrenneffekt ist oft klein. Der Körper passt sich an und verbraucht weniger Energie im Ruhezustand. Deshalb hilft der Nachbrenneffekt nicht viel beim Abnehmen.
Der Körper trickst uns aus
Unser Körper versucht, ein Energiedefizit zu vermeiden. Wenn wir uns viel bewegen, passt der Körper den Stoffwechsel an. Er verbraucht weniger Energie im Ruhezustand. Das zeigt eine Studie mit den Hadza in Tansania. Die Hadza laufen viel, aber ihr Energieumsatz ist ähnlich wie bei Menschen in westlichen Ländern. Der Körper spart Energie, wenn wir uns viel bewegen.
Essen ist der Schlüssel
Viele Menschen essen mehr, wenn sie Sport machen. Das nennt man kompensatorisches Essen. Der Körper signalisiert Hunger, und wir belohnen uns mit Essen. Studien zeigen: Wenn Menschen Sport machen, aber nicht mehr essen, nehmen sie ab. Ohne Kontrolle der Ernährung bleibt der Erfolg aus. Deshalb ist die Ernährung wichtiger als Sport, um Gewicht zu verlieren.