Die Isel: Ein letzter freier Fluss in den Alpen
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Die Isel: Ein letzter freier Fluss in den Alpen

Ein besonderer Fluss

Die Isel ist ein Fluss in Österreich. Sie fließt durch die Alpen und ist etwas Besonderes: Sie ist einer der letzten frei fließenden Flüsse in Europa. Das bedeutet, es gibt kaum Dämme oder Wehre, die den Fluss aufhalten. Die Isel beginnt hoch in den Bergen bei einem Gletscher und fließt 57 Kilometer bis zur Stadt Lienz. Dort mündet sie in die Drau, einen größeren Fluss.

Warum ist die Isel wichtig?

Die Isel bringt viel Sand und Steine mit. Diese lagern sich ab und bilden Kiesbänke. Auf diesen Kiesbänken wachsen besondere Pflanzen wie die Tamariske. Auch viele Tiere leben hier, zum Beispiel Vögel, Fische und Insekten. Die Isel schafft also Lebensräume für die Natur. Wissenschaftler sagen, dass solche freien Flüsse sehr selten sind. In Europa sind nur noch elf Prozent der Flüsse ökologisch intakt.

Ein Fluss mit Geschichte

Vor etwa 50 Jahren wollte man an der Isel ein großes Kraftwerk bauen. Viele Menschen waren dagegen. Ein Mann namens Wolfgang Retter kämpfte mit anderen gegen das Projekt. Nach 16 Jahren gaben die Politiker auf. Das Kraftwerk wurde nicht gebaut. Heute ist die Isel geschützt. Sie zeigt, wie wichtig es ist, Flüsse in ihrem natürlichen Zustand zu erhalten.

Quiz

  1. 1. Wo beginnt die Isel?



  2. 2. Warum ist die Isel besonders?



  3. 3. Was bildet die Isel mit Sand und Steinen?



  4. 4. Welche Pflanze wächst auf den Kiesbänken?



  5. 5. Wer kämpfte gegen das Kraftwerk an der Isel?



  6. 6. Warum sind freie Flüsse wie die Isel selten?



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