Konflikt um die Rentenreform in Deutschland
In Deutschland gibt es einen großen Konflikt um die Rentenreform. Die Regierung hat einen Gesetzentwurf gemacht, der die Haltelinie des Rentenniveaus bis 2031 auf 48 Prozent festlegt. Das bedeutet, dass eine standardisierte Rente mindestens 48 Prozent des Durchschnittseinkommens beträgt. Aber es gibt viel Kritik an diesem Plan.
Kritik der Jungen Union
Die "Junge Gruppe" der Unionsfraktion im Bundestag lehnt den Entwurf ab. Sie sagen, dass die Folgekosten zu hoch sind und die jüngere Generation zu stark belastet wird. Der Chef der Jungen Union, Johannes Winkel, hat gesagt, dass das Rentenpaket mit den Folgekosten von 120 Milliarden Euro nicht kommen darf. Auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will weitere Gespräche mit der SPD, aber er warnt davor, Bundeskanzler Friedrich Merz in den Rücken zu fallen.
Forderung nach Verschiebung
Einige Politiker wollen die Abstimmung im Parlament verschieben. Bundesjugendministerin Prien sagt, dass man gerechte Lösungen für die breite Mehrheit finden muss. Der Vorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft, Radtke, sagt, dass der Schutz von Rentnern vor Altersarmut und eine generationengerechte Finanzierung zusammengebracht werden müssen. Aber der Parlamentarische Geschäftsführer der CSU, Brandl, ist gegen eine Verschiebung. Er sagt, dass man einen Kompromiss finden muss.
Zusatzklausel und Machtwort
Bundeskanzler Merz verteidigt den Gesetzentwurf. Er sagt, dass es später eine umfassende Reform geben wird. Dafür wird eine Rentenkommission eingesetzt. Bundesfinanzminister Klingbeil sagt, dass nichts mehr geändert wird. Er sagt, dass die SPD in langen Debatten Kompromisse geschlossen hat. Aber die "Junge Gruppe" der Unionsfraktion bleibt hart in ihrer Kritik.