Die Ozeane im Klimawandel: Warum sie immer wärmer werden
Die Rolle der Ozeane im Klimasystem
Die Ozeane sind die größten Wärmespeicher der Erde. Sie nehmen etwa 90 Prozent der Wärme auf, die durch den menschengemachten Treibhauseffekt entsteht. Ohne die Ozeane wäre der Klimawandel noch viel schlimmer. Doch jetzt sind die Meere überlastet. Im Jahr 2025 haben sie so viel Wärme aufgenommen wie noch nie zuvor.
Rekordwerte seit neun Jahren
Seit 2017 wird jedes Jahr ein neuer Wärmerekord in den Ozeanen gemessen. Im Jahr 2025 haben die oberen 2.000 Meter der Meere etwa 23 Trilliarden Joule Wärmeenergie aufgenommen. Das ist so viel wie das 37-Fache des globalen jährlichen Energieverbrauchs. Die Wärmeaufnahme beschleunigt sich immer mehr. Früher lag die Rate bei 2,9 Zettajoule pro Jahr, heute sind es 11,4 Zettajoule.
Folgen der Erwärmung
Die Erwärmung der Ozeane hat schwere Folgen. Der Sauerstoffgehalt im Wasser sinkt, und marine Hitzewellen häufen sich. Das schadet den Tieren im Meer. Auch das Wetter verändert sich: Es gibt mehr Stürme und Starkregen. Besonders betroffen sind der Südozean, der Atlantik und das Mittelmeer. Diese Regionen erwärmen sich besonders schnell.
Was kann man tun?
Die Erwärmung der Ozeane wird so lange weitergehen, bis die Treibhausgasemissionen auf null reduziert werden. Jeder kann dazu beitragen, indem er weniger Energie verbraucht, erneuerbare Energien nutzt und nachhaltiger lebt. Nur so können wir die Ozeane und das Klima schützen.