Die rätselhafte Ionosphäre des Uranus
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Die rätselhafte Ionosphäre des Uranus

Der Uranus – ein besonderer Planet

Der Uranus ist ein Eisriese in unserem Sonnensystem. Er ist bekannt für seine Besonderheiten: Er umkreist die Sonne auf der Seite liegend und hat ein ungewöhnliches Magnetfeld mit vier Polen. Außerdem gibt es auf dem Uranus Polarlichter und seltsame Wetterphänomene, die die Wissenschaftler noch nicht vollständig erklären können.

Die Erforschung der Ionosphäre

Die Ionosphäre ist die obere Schicht der Atmosphäre des Uranus. Bisher war wenig über sie bekannt. Das James-Webb-Teleskop hat nun erstmals eine detaillierte Kartierung dieser Schicht vorgenommen. Mit seinem Nahinfrarotspektrometer konnte das Teleskop die Ionosphäre über fast eine komplette Umdrehung des Uranus beobachten.

Überraschende Entdeckungen

Die neuen Daten zeigen, dass die Ionosphäre des Uranus wärmer ist, als sie sein sollte. Die Wissenschaftler nennen das die „Riesenplaneten-Energiekrise“. Die wärmste Zone liegt etwa 3.000 bis 4.000 Kilometer über der Wolkendecke. Seit 1992 kühlt sich die Ionosphäre langsam ab. Warum das passiert, ist noch unklar.

Offene Fragen

Die Wärme in der Ionosphäre ist sehr gleichmäßig verteilt. Selbst in den Bereichen mit Polarlichtern gibt es kaum höhere Temperaturen. Das ist anders als bei Jupiter oder Saturn. Die Wissenschaftler hoffen, dass zukünftige Missionen mit Orbitern oder Atmosphärensonden mehr Klarheit bringen werden.

Quiz

Mehrere Antworten pro Frage können richtig sein.

  1. 1. Was ist besonders am Uranus?
  2. 2. Was hat das James-Webb-Teleskop untersucht?
  3. 3. Was ist die „Riesenplaneten-Energiekrise“?
  4. 4. Seit wann kühlt sich die Ionosphäre ab?
  5. 5. Wie ist die Wärme in der Ionosphäre verteilt?
  6. 6. Was hoffen die Wissenschaftler für die Zukunft?
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