Die Renaissance der Nickel-Eisen-Batterie: Edisons Erfindung im modernen Gewand
Edisons ursprüngliche Batterie
Thomas Edison entwickelte 1901 die Nickel-Eisen-Batterie. Sein Ziel war es, eine bessere Batterie für Elektroautos zu schaffen. Die Batterie hatte eine höhere Energiedichte als die damals üblichen Bleiakkus und lud schneller. Allerdings war sie teurer und hatte eine geringere Reichweite. Trotz dieser Nachteile wurde sie in einigen Anwendungen genutzt, zum Beispiel in der Bahntechnik.
Wissenschaftliche Neuerungen
Ein Forscherteam hat Edisons Batteriekonzept nun weiterentwickelt. Die neue Version der Nickel-Eisen-Batterie nutzt Nanotechnologie. Die Elektroden bestehen aus einem porösen Kohlenstoffgerüst, in das Nanocluster aus Nickel oder Eisen eingebettet sind. Diese Struktur ist von natürlichen Materialien wie Knochen und Muschelschalen inspiriert.
Leistung und Anwendungsmöglichkeiten
Die neue Batterie lädt in wenigen Sekunden und hat eine hohe Energiekapazität. Sie übersteht mehr als 12.000 Ladezyklen, was einer Lebensdauer von etwa 30 Jahren entspricht. Diese Eigenschaften machen sie ideal für stationäre Stromspeicher, zum Beispiel für Windstrom oder als Puffer im Stromnetz.
Warum ist diese Entwicklung wichtig?
Die verbesserte Nickel-Eisen-Batterie könnte helfen, die Strominfrastruktur nachhaltiger zu gestalten. Da sie langlebig und schnell ladbar ist, reduziert sie den Bedarf an häufigem Austausch und verringert somit den Elektroschrott. Zudem könnte sie die Nutzung erneuerbarer Energien fördern, indem sie überschüssigen Strom effizient speichert.