Revolutionäre Erkenntnisse: Die Herkunft und Verbreitung der Hauskatzen in Europa
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Revolutionäre Erkenntnisse: Die Herkunft und Verbreitung der Hauskatzen in Europa

Hauskatzen sind eines der beliebtesten Haustiere weltweit. Eine neue Studie hat revolutionäre Erkenntnisse über die Herkunft und Verbreitung der Hauskatzen in Europa gebracht. Bisher dachte man, dass die Vorfahren unserer Hauskatzen aus dem Nahen Osten stammen und mit den ersten Bauern nach Europa kamen. Doch die Studie zeigt, dass die Vorfahren der Hauskatzen aus Nordafrika stammen und erst mit den Phöniziern und Römern nach Europa kamen. Diese Erkenntnisse werfen ein neues Licht auf die Domestikation und Verbreitung der Hauskatzen.

Die Studie und ihre Methoden

Die Studie wurde von einem Team um Marco de Martino von der Universität Rom durchgeführt. Die Forschenden haben die Kern-DNA von 87 Katzen aus Europa, Nordafrika, Kleinasien und dem Nahen Osten untersucht. Die Tiere stammten aus der Zeit von 9000 vor Christus bis ins 19. Jahrhundert. Die Analysen zeigten, dass viele der bisher für frühe Hauskatzen gehaltenen Katzen aus dem jungsteinzeitlichen Europa und Anatolien in Wirklichkeit Wildkatzen waren. Die ältesten echten Hauskatzen in Europa gab es erst viel später.

Die ersten Hauskatzen in Europa

Die ältesten echten Hauskatzen in Europa stammen aus Sardinien und sind auf die Zeit vor rund 2200 Jahren datiert. Diese Katzen wurden wahrscheinlich durch die Phönizier nach Europa gebracht. Die Phönizier gründeten und unterhielten Kolonien sowohl an der Küste Nordafrikas wie auch in Sardinien und dem Südosten der Iberischen Halbinsel. Mit den Handelsschiffen der Phönizier gelangten dann wahrscheinlich auch die ersten domestizierten Katzen nach Sardinien. Diese frühen Hauskatzen hatten bereits die genetische Ausstattung, die noch heute für die Hauskatzen typisch ist.

Die Verbreitung der Hauskatzen in Europa durch die Römer

In den Rest Europas schafften es die Hauskatzen erst vor knapp 2000 Jahren. Das älteste Hauskatzen-Exemplar auf dem europäischen Festland stammte aus Österreich um das Jahr 70. Weitere frühe Exemplare aus dieser Zeit stammen aus römischen Militärlagern entlang des Limes. Die Römer spielten eine entscheidende Rolle bei der Verbreitung der Hauskatzen in Europa. Von den römischen Stützpunkten und Siedlungen aus eroberten die antiken Hauskatzen dann den Rest Europas. Die genetischen Analysen zeigen, dass die heutigen Hauskatzen in Europa auf diese römischen Katzen zurückgehen.

Die Bedeutung der Studie für die Domestikationsforschung

Die Studie hat wichtige neue Erkenntnisse über die Herkunft und Verbreitung der Hauskatzen in Europa gebracht. Sie zeigt, dass die Vorfahren der Hauskatzen aus Nordafrika stammen und erst mit den Phöniziern und Römern nach Europa kamen. Die Studie hat auch gezeigt, dass die Römer eine wichtige Rolle bei der Verbreitung der Hauskatzen in Europa gespielt haben. Diese Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis der Domestikation und Verbreitung der Hauskatzen. Sie werfen auch ein neues Licht auf die Beziehungen zwischen Menschen und Tieren in der Antike.

Die zukünftige Forschung

Die Studie eröffnet neue Perspektiven für die zukünftige Forschung. Sie zeigt, dass die Domestikation der Hauskatzen ein komplexerer Prozess war als bisher gedacht. An diesem Prozess könnten mehrere Regionen und Kulturen Nordafrikas beteiligt gewesen sein. Die Forschenden planen weitere Studien, um diese Prozesse besser zu verstehen. Sie wollen auch die Beziehungen zwischen Menschen und Katzen in verschiedenen Kulturen und Epochen untersuchen.

Quiz

  1. 1. Woher stammen die Vorfahren unserer Hauskatzen?


  2. 2. Wer brachte die ersten Hauskatzen nach Europa?



  3. 3. Wann kamen die ersten Hauskatzen nach Europa?


  4. 4. Welche Rolle spielten die Römer bei der Verbreitung der Hauskatzen in Europa?



  5. 5. Wer führte die Studie über die Herkunft der Hauskatzen durch?



  6. 6. Welche Methoden wurden in der Studie verwendet?



  7. 7. Welche Bedeutung hat die Studie?




  8. 8. Welche neuen Perspektiven eröffnet die Studie für die zukünftige Forschung?



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