Neuer Fund: Ein Affe aus dem alten Ägypten
Ein überraschender Fund
In der ägyptischen Wüste haben Forscher einen wichtigen Fund gemacht. Sie entdeckten den Unterkiefer eines Affen, der vor etwa 17 Millionen Jahren lebte. Der Affe bekam den Namen Masripithecus moghraensis. Der Name bedeutet „ägyptischer Affe aus Moghra“. Moghra ist der Ort, an dem der Kiefer gefunden wurde.
Warum ist der Fund wichtig?
Bisher dachten Wissenschaftler, dass die ersten Menschenaffen aus Ostafrika kamen. Der neue Fund zeigt aber, dass auch Nordafrika eine wichtige Rolle gespielt haben könnte. Der Affe hatte große Zähne und einen kräftigen Kiefer. Das deutet darauf hin, dass er harte Nahrung wie Nüsse oder Samen fraß.
Was bedeutet das für die Wissenschaft?
Der Fund hilft den Forschern, die Geschichte der Menschenaffen besser zu verstehen. Vielleicht haben sie früher an der falschen Stelle gesucht. Jetzt wissen sie, dass sie auch in Nordafrika nach weiteren Fossilien suchen müssen.