Das EU-Mercosur-Abkommen: Mehr Handel, mehr Diskussionen
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Das EU-Mercosur-Abkommen: Mehr Handel, mehr Diskussionen

Was steht im Abkommen?

Die Europäische Union (EU) und die Mercosur-Staaten (Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay) haben ein Freihandelsabkommen beschlossen. Das Ziel ist, den Handel zwischen den Ländern zu erleichtern. Über 90 Prozent der Steuern auf Waren sollen in den nächsten Jahren wegfallen. So können europäische Autos, Maschinen und Medikamente günstiger nach Südamerika verkauft werden. Gleichzeitig kommen südamerikanische Produkte wie Kaffee, Zucker und Rindfleisch leichter in die EU.

Warum ist das Abkommen wichtig?

Für die EU ist das Abkommen eine Chance, neue Märkte zu erschließen. Besonders die Autoindustrie könnte profitieren, weil in Südamerika hohe Steuern auf europäische Autos gelten. Auch Rohstoffe aus Südamerika werden für Europa wichtiger, weil sie eine Alternative zu Lieferungen aus China sein können. Die EU hofft auch, ihre politische Position in der Welt zu stärken.

Wer ist dagegen?

Nicht alle sind mit dem Abkommen zufrieden. Einige EU-Länder wie Frankreich und Österreich sind dagegen. Sie befürchten, dass billige südamerikanische Produkte den europäischen Bauern schaden. Umweltschützer warnen, dass mehr Rindfleisch aus Südamerika die Abholzung des Regenwaldes beschleunigen könnte. Auch einige Bauernverbände protestieren, weil sie unfairen Wettbewerb fürchten.

Quiz

  1. 1. Welche Länder gehören zu Mercosur?



  2. 2. Was ist das Hauptziel des Abkommens?


  3. 3. Warum ist das Abkommen gut für europäische Autohersteller?


  4. 4. Wer ist gegen das Abkommen?



  5. 5. Was passiert als nächstes mit dem Abkommen?


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