EU und USA im Konflikt: Der Streit um Grönland und Handelszölle
Der Hintergrund des Konflikts
Grönland ist die größte Insel der Welt und gehört zu Dänemark. Die USA unter Präsident Donald Trump wollen Grönland übernehmen. Die Gründe dafür sind strategische Interessen und nationale Sicherheit. Die EU und die Menschen in Grönland lehnen dies jedoch ab. Die EU-Kommission hat sich gegen eine Eskalation des Konflikts ausgesprochen, will aber handlungsbereit bleiben.
Wirtschaftliche Maßnahmen: Zölle und Gegenzölle
Die USA haben neue Zölle auf Waren aus acht europäischen Ländern angekündigt. Diese Zölle sollen ab Februar gelten und ab Juni noch weiter steigen. Die EU hat eine Liste mit Gegenzöllen im Wert von 93 Milliarden Euro vorbereitet. Diese sind aktuell ausgesetzt, könnten aber schnell eingeführt werden. Zudem verfügt die EU über ein neues Instrument namens Anti-Coercion Instrument (ACI). Dieses soll aktiviert werden, wenn ein Land versucht, die EU unter Druck zu setzen.
Militärische Präsenz in Grönland
Dänemark verstärkt seine militärische Präsenz in Grönland. Bereits 200 Soldaten wurden dorthin verlegt, und weitere sollen folgen. Auch Deutschland hat eine kleine Gruppe von Soldaten zu einer Erkundungsmission nach Grönland geschickt. Die Ergebnisse dieser Mission werden derzeit ausgewertet.
Politische Spannungen und mögliche Lösungen
Die EU steht vor der Herausforderung, in diesem Konflikt Einigkeit zu zeigen. Die USA haben die EU in ihrer Nationalen Sicherheitsstrategie kritisiert und versuchen, einzelne Länder aus der Union herauszubrechen. Ein Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs ist für Donnerstag in Brüssel angesetzt. Zudem wird ein informelles Treffen zwischen US-Präsident Trump und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen beim Weltwirtschaftsforum in Davos diskutiert, ist aber noch nicht bestätigt.
Trumps Rhetorik und internationale Reaktionen
US-Präsident Trump hat seine harte Haltung in einem Brief an den norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Stoere bekräftigt. Er erklärte, dass er sich nicht mehr an Friedensbemühungen gebunden fühlt, da er den Friedensnobelpreis nicht erhalten hat. Norwegen und Finnland haben die Zollandrohungen und die Forderungen nach Grönland scharf kritisiert.