Extremes Winterwetter legt Teile Europas lahm
Tödliche Unfälle und Verkehrschaos
Ein heftiger Wintereinbruch hat weite Teile Europas fest im Griff. In Frankreich kamen fünf Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, darunter ein Taxifahrer, der in die Marne stürzte. Viele Straßen sind durch Schnee und Glätte unpassierbar. Der französische Verkehrsminister warf dem Wetterdienst vor, die Schneemengen unterschätzt zu haben.
Flugausfälle und Engpässe
Der Flugverkehr ist stark beeinträchtigt. An den Pariser Flughäfen wurden zahlreiche Flüge gestrichen. Die niederländische Airline KLM musste 600 Flüge absagen, weil die Flüssigkeit zum Enteisen der Flugzeuge ausgegangen ist. Der Lieferant aus Deutschland konnte wegen des Winterwetters nicht liefern. Auch in Großbritannien und den Niederlanden gab es massive Flugausfälle.
Extreme Kälte und geschlossene Schulen
In Großbritannien wurde die kälteste Nacht des Winters mit bis zu minus 12,5 Grad gemessen. Über 300 Schulen in Schottland blieben geschlossen. In Dänemark riet der Rettungsdienst den Menschen, zu Hause zu bleiben oder eine Schaufel mitzunehmen, um ihre Autos freizugraben. In Tschechien waren Zehntausende ohne Heizung und Warmwasser.
Auswirkungen auf den Schienenverkehr
Der Winter hat auch den Zugverkehr stark beeinträchtigt. In Frankreich und Großbritannien waren viele Strecken gesperrt. In Westfrankreich fielen Schulbusse aus, und der Zugverkehr kam teilweise zum Erliegen. Auch in anderen Ländern wie Ungarn und Rumänien gab es erhebliche Behinderungen.