Extremwetter und Klimawandel: Neue Erkenntnisse der Forschung
Was ist Extremwetter?
Extremwetter umfasst Wetterereignisse, die besonders stark oder ungewöhnlich sind. Dazu gehören Hitzewellen, starke Regenfälle, Stürme und Dürren. Diese Ereignisse können große Schäden anrichten und das Leben der Menschen gefährden. Durch den Klimawandel treten solche Wetterextreme immer häufiger auf.
Der Einfluss des Klimawandels
Wissenschaftler haben herausgefunden, dass der Klimawandel das Wetter extremer macht. Seit dem Pariser Klimaabkommen im Jahr 2015 sind die globalen Temperaturen um 0,3 Grad Celsius gestiegen. Dieser Anstieg hat dazu geführt, dass Extremwetterereignisse häufiger und intensiver geworden sind. Zum Beispiel sind Hitzewellen heute doppelt so wahrscheinlich wie vor zehn Jahren. Auch Überschwemmungen und Waldbrände nehmen zu.
Unterschiedliche Auswirkungen
Nicht alle Regionen sind gleich stark betroffen. In einigen Gebieten, wie Mexiko oder Südeuropa, haben sich Hitzewellen verdoppelt. In anderen Regionen, wie dem Amazonas oder Teilen Afrikas, sind sie sogar fast zehnmal so wahrscheinlich geworden. Die Gründe dafür sind unterschiedlich. Manchmal spielen zusätzliche Faktoren wie Veränderungen in der atmosphärischen Zirkulation eine Rolle.
Herausforderungen der Forschung
Die Erforschung von Extremwetter ist nicht einfach. Besonders schwierig ist es, wenn es um kleine Wetterereignisse wie Tornados geht. Hier gibt es oft zu wenige Daten. Auch bei Schnee ist die Forschung kompliziert, weil kleine Temperaturunterschiede entscheiden, ob es schneit oder regnet. Wissenschaftler arbeiten daran, diese Datenlücken zu schließen.