Freispruch nach Zugunglück in Bayern
Der Unfall
Vor dreieinhalb Jahren passierte bei Garmisch-Partenkirchen ein schweres Zugunglück. Ein Regionalzug entgleiste, weil zwei Betonschwellen gebrochen waren. Fünf Menschen starben, und 72 wurden verletzt. Viele Menschen waren schockiert.
Der Prozess
Zwei Bahn-Mitarbeiter standen vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft warf ihnen vor, den Unfall nicht verhindert zu haben. Der Fahrdienstleiter hatte einen Hinweis auf Probleme nicht weitergegeben. Der Bezirksleiter hatte Reparaturen verzögert. Die Staatsanwaltschaft forderte Bewährungsstrafen.
Das Urteil
Das Gericht sprach die beiden Männer frei. Der Richter sagte: Die gebrochenen Schwellen waren wegen chemischer Prozesse kaputt. Man konnte die Risse von außen nicht sehen. Deshalb war den Männern keine Pflichtverletzung nachzuweisen.