Freispruch nach Zugunglück in Bayern
Quelle, an Sprachniveau angepasst Politik Geschichte

Freispruch nach Zugunglück in Bayern

Der Unfall

Vor dreieinhalb Jahren passierte bei Garmisch-Partenkirchen ein schweres Zugunglück. Ein Regionalzug entgleiste, weil zwei Betonschwellen gebrochen waren. Fünf Menschen starben, und 72 wurden verletzt. Viele Menschen waren schockiert.

Der Prozess

Zwei Bahn-Mitarbeiter standen vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft warf ihnen vor, den Unfall nicht verhindert zu haben. Der Fahrdienstleiter hatte einen Hinweis auf Probleme nicht weitergegeben. Der Bezirksleiter hatte Reparaturen verzögert. Die Staatsanwaltschaft forderte Bewährungsstrafen.

Das Urteil

Das Gericht sprach die beiden Männer frei. Der Richter sagte: Die gebrochenen Schwellen waren wegen chemischer Prozesse kaputt. Man konnte die Risse von außen nicht sehen. Deshalb war den Männern keine Pflichtverletzung nachzuweisen.

Quiz

Mehrere Antworten pro Frage können richtig sein.

  1. 1. Was passierte bei dem Zugunglück?
  2. 2. Wie viele Menschen starben?
  3. 3. Was warf die Staatsanwaltschaft den Männern vor?
  4. 4. Warum wurden die Männer freigesprochen?
  5. 5. Was war die Ursache für die gebrochenen Schwellen?
A2 Sprachniveau ändern B2