Gericht spricht Bahn-Mitarbeiter nach tödlichem Zugunglück frei
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Gericht spricht Bahn-Mitarbeiter nach tödlichem Zugunglück frei

Das Unglück und seine Folgen

Am 3. Juni 2022 entgleiste bei Burgrain nahe Garmisch-Partenkirchen ein Regionalzug. Fünf Menschen starben, 72 wurden verletzt. Die Ursache: Zwei Betonschwellen waren gebrochen. Das Unglück löste große Bestürzung aus. Politiker und Rettungskräfte waren schnell vor Ort.

Der Prozess gegen die Bahn-Mitarbeiter

Die Staatsanwaltschaft klagte zwei Bahn-Mitarbeiter an. Ein Fahrdienstleiter hatte einen Hinweis auf Probleme an der Unfallstelle nicht weitergeleitet. Ein Bezirksleiter hatte Instandsetzungsmaßnahmen immer wieder verzögert. Die Staatsanwaltschaft forderte Bewährungsstrafen wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung.

Die Argumentation des Gerichts

Das Landgericht München II sprach die Angeklagten frei. Der Vorsitzende Richter erklärte, dass die gebrochenen Schwellen durch chemische Prozesse im Beton beschädigt waren. Die Risse waren von außen nicht sichtbar. Deshalb konnte den Männern keine Pflichtwidrigkeit nachgewiesen werden. Die Staatsanwaltschaft hatte argumentiert, dass beide den Unfall hätten verhindern können.

Reaktionen auf das Urteil

Die Angeklagten zeigten sich erleichtert und betroffen. Sie entschuldigten sich bei den Hinterbliebenen. Ein interner Bahn-Bericht hatte zuvor Fehlverhalten festgestellt. Viele Betroffene und Angehörige waren enttäuscht über den Freispruch.

Quiz

Mehrere Antworten pro Frage können richtig sein.

  1. 1. Was war die Ursache für das Zugunglück?
  2. 2. Welche Vorwürfe machte die Staatsanwaltschaft den Angeklagten?
  3. 3. Warum wurden die Angeklagten freigesprochen?
  4. 4. Was zeigte ein interner Bahn-Bericht?
  5. 5. Wie reagierten die Angeklagten auf das Urteil?
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