Grundsicherung statt Bürgergeld: Bundestag debattiert über Reform
Streit um die Grundsicherung
Im Bundestag wird über eine wichtige Reform diskutiert. Die Regierung möchte das Bürgergeld durch die Grundsicherung ersetzen. Arbeitsministerin Bärbel Bas sagt, dass die neuen Regeln mehr Verbindlichkeit bringen sollen. Wer arbeiten kann, muss auch arbeiten. Wer nicht mitmacht, bekommt weniger Geld. Aber Menschen, die krank sind oder kleine Kinder haben, sollen keine Sanktionen bekommen.
Kritik von Opposition und Verbänden
Die Opposition ist gegen die Pläne. Die Grünen nennen die Reform „katastrophal“ und sagen, dass sie den Menschen schadet. Die Linke fordert mehr Investitionen in Weiterbildung. Die AfD findet die Reform nicht streng genug. Auch Wohlfahrtsverbände und Gewerkschaften kritisieren die Pläne. Sie warnen, dass Menschen ihr Zuhause verlieren könnten, wenn sie weniger Geld bekommen.
Familien unter Druck
Besonders Familien sind von den neuen Regeln betroffen. Eltern sollen schon ab dem ersten Geburtstag ihres Kindes arbeiten, wenn ein Kitaplatz da ist. Viele finden das zu früh. Der Familienbund der Katholiken sagt, dass Familien in einer sensiblen Phase zu viel Druck bekommen.
Wann kommt die Reform?
Die neuen Regeln sollen am 1. Juli in Kraft treten. Bis dahin gibt es noch viele Diskussionen. Die Regierung hofft, dass die Reform mehr Menschen in Arbeit bringt. Aber viele zweifeln, ob das gelingt.