Hochfunktionale Depression: Wenn die Fassade bröckelt
Was ist eine hochfunktionale Depression?
Manche Menschen haben eine Depression, aber sie funktionieren trotzdem. Sie gehen zur Arbeit, kümmern sich um die Familie und machen alles wie immer. Von außen sieht alles normal aus. Aber innen fühlen sie sich leer, traurig und erschöpft. Das nennt man „hochfunktionale Depression“. Viele Betroffene merken nicht, dass sie krank sind. Sie denken, sie müssen einfach weiter machen.
Pias Geschichte
Pia ist eine erfolgreiche Frau. Sie hat gute Noten, einen guten Job und kümmert sich um ihre Mutter. Von außen sieht es aus, als hätte sie alles im Griff. Aber innen fühlt sie sich oft leer. Manchmal denkt sie auf dem Weg zur Arbeit: „Wenn jetzt ein Lkw kommt, ist alles vorbei.“ Sie merkt nicht, dass sie eine Depression hat. Erst nach zwei Jahren geht sie zum Arzt.
Warum ist der Begriff umstritten?
Manche Experten sagen: „Das ist alles die gleiche Depression.“ Es gibt nur eine Krankheit, aber sie zeigt sich unterschiedlich. Manche Menschen können nicht mehr aus dem Bett kommen. Andere funktionieren weiter, aber innen leiden sie. Wichtig ist: Depression ist eine Krankheit. Man kann sie behandeln. Es gibt Hilfe.
Wie kann man helfen?
Wenn man denkt, dass man eine Depression hat, sollte man zum Arzt gehen. Es gibt auch Telefonnummern und Websites, wo man Hilfe findet. Wichtig ist, dass man nicht allein bleibt. Depression ist keine Schwäche. Es ist eine Krankheit, die man behandeln kann.