Iran: Massive Proteste gegen Regierung und wirtschaftliche Misere
Ursachen der Proteste
Seit zwölf Tagen protestieren Menschen in Iran gegen die Regierung. Die Proteste begannen wegen der hohen Lebenshaltungskosten und der schlechten Wirtschaftslage. Viele Menschen können sich das tägliche Leben nicht mehr leisten. Die Unzufriedenheit ist groß und hat zu landesweiten Demonstrationen geführt.
Verlauf der Proteste
Die Proteste finden in vielen Städten statt, darunter Teheran, Täbris und Maschhad. Augenzeugen berichten von gewaltsamen Auseinandersetzungen. Die Sicherheitskräfte setzen Tränengas ein und es gibt brennende Fahrzeuge. Einige Demonstranten rufen Parolen wie "Tod dem Diktator" und fordern die Rückkehr der Monarchie unter Reza Pahlavi, dem Sohn des letzten Schahs.
Reaktion der Regierung
Die iranische Regierung hat das Internet und die Telefonnetze weitgehend abgeschaltet. Dies erinnert an ähnliche Maßnahmen während der Proteste vor sechs Jahren, bei denen Hunderte Menschen getötet wurden. Ajatollah Ali Chamenei, das geistliche Oberhaupt Irans, bezeichnete die Demonstranten als "Unruhestifter" und warf ihnen vor, das Land zu zerstören.
Internationale Reaktionen
Die USA haben sich zu den Protesten geäußert. Präsident Donald Trump drohte der iranischen Regierung mit Konsequenzen, falls sie Gewalt gegen die Demonstranten einsetzt. Er lobte die Iraner als "mutige Menschen" und versprach Unterstützung. Die Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights berichtet von mindestens 45 getöteten Demonstranten und warnt vor zunehmender Gewalt durch die Sicherheitskräfte.