Iran: Studentenproteste und internationale Reaktionen
Neue Welle der Studentenproteste
Im Iran haben die Studenten nach den Semesterferien wieder mit Protesten begonnen. Seit dem 21. Februar versammeln sich täglich Studierende an verschiedenen Universitäten. Sie erinnern an die getöteten Demonstranten der letzten Proteste und fordern politische Veränderungen. Parolen wie "Tod dem Diktator" und "Tod der Islamischen Republik" sind zu hören. Einige fordern sogar die Rückkehr der Monarchie.
Darstellung der Regierung
Die Regierung bezeichnet die Proteste als "Ausschreitungen". Die Nachrichtenagentur Fars, die der Revolutionsgarde nahesteht, berichtet, dass nur wenige Studenten protestieren. Die meisten Versammlungen seien friedlich. Doch Augenzeugen berichten von Gewalt durch Sicherheitskräfte und Basidsch-Milizen. Diese Milizen kontrollieren nun die Universitäten und überwachen die Studenten.
Internationale Reaktionen
Die USA üben Druck auf den Iran aus. Einige Iraner wünschen sich gezielte militärische Angriffe der USA gegen die Regierung. Ein Soziologe aus Teheran erklärt, dass die Menschen verzweifelt sind. Sie glauben nicht mehr an Reformen oder Volksabstimmungen. Die Legitimität der Regierung ist stark gesunken.
Drohende Eskalation
Die Spannungen zwischen dem Iran und den USA nehmen zu. Der Iran warnt vor militärischen Angriffen und droht mit einer harten Antwort. Experten befürchten eine Eskalation. Am 26. Februar sollen neue Verhandlungen in Genf stattfinden, um eine diplomatische Lösung zu finden.