Iran und Afrika: Wirtschaftliche und politische Partnerschaften
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Iran und Afrika: Wirtschaftliche und politische Partnerschaften

Historische Verbindungen

Die Beziehungen zwischen Iran und Afrika reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück. Damals blühte der Handel über den Indischen Ozean. In den 1960er Jahren modernisierte der Schah von Iran die Zusammenarbeit. Auch nach der Islamischen Revolution 1979 blieben die Beziehungen bestehen. Heute sind sie wichtiger denn je.

Wirtschaftliche Zusammenarbeit

Iran exportiert Technologie und industrielles Know-how nach Afrika. Im Jahr 2025 stiegen die Exporte um 85 Prozent. Viele afrikanische Studenten studieren in Iran. Das Land baut auch Partnerschaften in Kultur und Gesundheit auf. Trotzdem gibt es Probleme: Ein Krieg im Iran macht den Handel teurer und gefährdet Jobs.

Politische Allianzen

Iran hat Botschaften in 22 afrikanischen Ländern. Besonders eng sind die Beziehungen zu den Sahelstaaten Mali, Burkina Faso und Niger. Diese Länder arbeiten mit Iran in Sicherheitsfragen zusammen. Es gibt auch Gerüchte, dass Niger Uran an Iran verkaufen könnte. Bisher ist das aber nicht passiert.

Militärische und religiöse Einflüsse

Iran verkauft Drohnen an afrikanische Länder. Viele dieser Länder kämpfen gegen Terrorismus. Auch religiös ist Iran aktiv: Durch schiitische Gemeinschaften verbreitet das Land seine Ideologie. Die Rivalität zwischen Iran und Saudi-Arabien spielt auch in Afrika eine Rolle.

Quiz

Mehrere Antworten pro Frage können richtig sein.

  1. 1. Seit wann gibt es Beziehungen zwischen Iran und Afrika?
  2. 2. Was exportiert Iran nach Afrika?
  3. 3. Warum wird der Handel schwieriger?
  4. 4. Mit welchen Ländern arbeitet Iran eng zusammen?
  5. 5. Was verkauft Iran an afrikanische Länder?
  6. 6. Ist Iran religiös aktiv in Afrika?
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