Debatte über das Verbot von süßen Aromen in E-Zigaretten
Warum sollen süße Aromen verboten werden?
Henrik Streeck, der Drogenbeauftragte in Deutschland, fordert ein Verbot von süßen Aromen in E-Zigaretten. Diese Aromen schmecken wie Bonbons, Gummibärchen oder Zuckerwatte. Streeck sagt, dass solche Geschmacksrichtungen gezielt junge Menschen ansprechen. Das ist gefährlich, weil E-Zigaretten nicht gesund sind. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterstützt diese Meinung. Sie sagt, dass die Tabakbranche mit diesen Aromen junge Leute ködern will.
Geplante Verbote und Kritik
Die Regierung plant, 13 Aroma- und Kühlstoffe in E-Zigaretten zu verbieten. Dazu gehört auch Menthol. Menthol ist in normalen Zigaretten schon seit 2020 verboten. Aber nicht alle sind mit dem Verbot einverstanden. Der Suchtforscher Heino Ströver sagt, dass die Datenlage nicht ausreicht. Er meint, dass E-Zigaretten weniger schädlich sind als normale Zigaretten. Für Raucher können sie ein Schritt sein, um mit dem Rauchen aufzuhören.
Wirtschaftliche Folgen
Die Branche der E-Zigaretten warnt vor negativen Folgen. Oliver Pohland vom Verband des eZigarettenhandels sagt, dass ein Verbot wie ein Komplettverbot wäre. Ohne die Aromen schmecken E-Zigaretten nicht mehr gut. Das könnte viele Geschäfte treffen. Der Umsatz mit E-Zigaretten in Deutschland liegt bei etwa 3,5 Milliarden Euro pro Jahr.