Machtkampf im Jemen: Separatisten gegen die Regierung
Wer sind die Konfliktparteien?
Im Jemen gibt es einen Machtkampf zwischen der Regierung und dem Südlichen Übergangsrat (STC). Der STC ist eine Gruppe, die den Süden des Jemen zu einem unabhängigen Staat machen möchte. Die Regierung unter Präsident Rashad al-Alimi lehnt das ab und hat Saudi-Arabien um Unterstützung gebeten.
Eskalation des Konflikts
Saudi-Arabien hat daraufhin Stellungen des STC bombardiert, darunter auch die Hafenstadt Mukalla. Die Regierung hat einen 90-tägigen Ausnahmezustand verhängt und die Häfen für 72 Stunden geschlossen. Zudem wurde den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) ein Ultimatum gestellt, ihre Truppen innerhalb von 24 Stunden abzuziehen.
Die Bedeutung der Provinzen
Die vom STC eingenommenen Provinzen Hadramaut und Mahra sind wirtschaftlich und strategisch wichtig. Hadramaut besitzt große Öl- und Gasvorkommen und einen wichtigen Grenzübergang nach Saudi-Arabien. Mahra hat bedeutende Häfen und gut ausgebaute Verkehrswege. Beide Provinzen sind entscheidend für die Wirtschaft und Sicherheit des Jemen.
Die Rolle der Huthi-Miliz
Während Regierung und STC gegeneinander kämpfen, profitiert die Huthi-Miliz von der Situation. Die Huthis sind eine Rebellengruppe, die vom Iran unterstützt wird. Sie konnten beobachten, wie die gegen sie gerichtete Allianz zerfiel. Es ist unklar, ob sich diese Allianz wieder formieren wird.