María Corina Machado: Friedensnobelpreis und politische Kontroversen in Venezuela
Der Friedensnobelpreis für Machado
María Corina Machado ist eine bekannte Politikerin aus Venezuela. Sie hat den Friedensnobelpreis für ihren Einsatz für Demokratie in Venezuela erhalten. Der Preis ist eine große Ehre, aber Machado möchte ihn an US-Präsident Donald Trump weitergeben. Das ist jedoch nicht möglich, da der Nobelpreis nicht übertragen werden darf. Viele Menschen in Venezuela sind überrascht und verstehen ihre Entscheidung nicht.
Trumps Haltung zu Machado
Donald Trump hat Machado in der Vergangenheit nicht unterstützt. Er bezeichnete sie als "nette Frau", die aber keine große Unterstützung im Land habe. Stattdessen setzt er auf die aktuelle Interimspräsidentin Delcy Rodríguez. Trotzdem bleibt Machado auf der Seite der USA und von Trump. Das führt zu vielen Diskussionen in Venezuela.
Kritik an Machados Verhalten
Viele Venezolaner kritisieren Machado. Sie werfen ihr vor, dass sie ihr Land verrät. Besonders problematisch ist, dass sie US-Sanktionen unterstützt hat, die vor allem der armen Bevölkerung schaden. Außerdem hat sie eine militärische Intervention der USA gefordert. Renata Segura von der International Crisis Group sagt, dass Machado keine realistischen Pläne hatte, um Präsident Nicolás Maduro von der Macht zu entfernen.
Machados internationale Verbindungen
Trotz der Kritik hat Machado auch Erfolge vorzuweisen. Sie hat die Opposition vor den Wahlen 2024 vereint und den Wahlbetrug öffentlich gemacht. Außerdem hat sie internationale Allianzen geschmiedet, unter anderem mit rechten Parteien in Europa. Dennoch bleibt sie umstritten, weil sie das oppositionelle Bündnis in Venezuela nicht gepflegt hat. Anja Dargatz von der Friedrich-Ebert-Stiftung sagt, dass Machado keine Friedensbringerin ist und keine Brücken baut.