Massenproteste in München: Forderungen nach Freiheit im Iran werden laut
Eine der größten Demonstrationen der letzten Jahre
In München haben am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz bis zu 250.000 Menschen gegen das iranische Regime demonstriert. Die Polizei sprach von einer der größten Kundgebungen der vergangenen Jahre. Die Demonstranten forderten Freiheit und Demokratie für den Iran. Viele trugen iranische Flaggen mit dem alten Motiv von Löwe und Schwert und hielten Plakate hoch.
Prominente Unterstützung
Ein besonderer Gast der Demonstration war Reza Pahlavi, der Sohn des letzten Schahs des Iran. Pahlavi lebt im Exil in den USA und forderte US-Präsident Donald Trump auf, dem iranischen Volk zu helfen. Er betonte, dass die Menschen im Iran keinen Reformen, sondern einem Ende der Islamischen Republik zustrebten. Viele Demonstranten schenkten Polizisten Blumen als Zeichen des Friedens.
Internationale Solidarität
Nicht nur in München, sondern auch in anderen Städten wie Toronto und Los Angeles fanden Großdemonstrationen statt. Die Demonstranten forderten, dass die Verantwortlichen der iranischen Führung für ihre Taten gegen die Bevölkerung zur Rechenschaft gezogen werden. Die Proteste im Iran selbst waren zuvor gewaltsam niedergeschlagen worden, wobei nach Schätzungen von Menschenrechtsorganisationen bis zu 18.000 Menschen getötet wurden.
Reaktionen der internationalen Politik
US-Präsident Donald Trump hatte bereits Ende Januar den Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" in die Golfregion entsandt, um den Druck auf Teheran zu erhöhen. Am Freitag bestätigte er die Entsendung eines zweiten Flugzeugträgers, der "USS Gerald R. Ford". Trump äußerte, ein Machtwechsel im Iran wäre "das Beste, was passieren könnte". Gleichzeitig laufen im Oman Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran.