NATO startet Arktis-Mission: Sicherheit und Deeskalation im hohen Norden
Hintergrund der Mission „Arctic Sentry“
Die NATO hat die Mission „Arctic Sentry“ gestartet, um die Sicherheit in der Arktis zu erhöhen. Die Arktis ist eine strategisch wichtige Region. Sie ist reich an Rohstoffen und bietet neue Schifffahrtsrouten. Besonders Russland und China zeigen großes Interesse an der Arktis. Die NATO will mit der Mission verhindern, dass es zu Konflikten kommt. Gleichzeitig soll der Streit zwischen den USA und Dänemark um Grönland entschärft werden.
Deutschlands Beitrag zur Mission
Deutschland beteiligt sich aktiv an „Arctic Sentry“. Die Bundeswehr stellt vier Eurofighter-Kampfjets und Tankflugzeuge bereit. Diese Flugzeuge sollen die Arktis überwachen und die Präsenz der NATO in der Region stärken. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius betonte, dass Deutschland damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit leistet.
Grönland: Streitpunkt zwischen den USA und Dänemark
Grönland ist ein autonomes Gebiet Dänemarks, aber die USA hatten 2019 Interesse am Kauf der Insel gezeigt. Grönland ist sechsmal so groß wie Deutschland und hat nur etwa 57.000 Einwohner. Die Insel ist reich an Rohstoffen wie Seltenen Erden. Die NATO-Mission soll nun helfen, die Spannungen zu reduzieren. In Davos wurde ein Rahmen für eine zukünftige Vereinbarung entworfen, die die Sicherheit in der Arktis durch gemeinsame Maßnahmen gewährleisten soll.
Reaktionen der Alliierten
Großbritannien kündigte an, seine Truppen in Norwegen zu verdoppeln. Damit will das Land zur Abschreckung in der Region beitragen. NATO-Generalsekretär Mark Rutte begrüßte die Mission und betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit. Die NATO zeigt damit, dass sie die Arktis als eine Region betrachtet, die geschützt werden muss.