Politischer Aschermittwoch: Scharfe Töne und kontroverse Themen
Tradition mit politischer Schärfe
Der politische Aschermittwoch ist eine alte Tradition in Bayern. Jedes Jahr treffen sich Politiker und Bürger, um über aktuelle Themen zu diskutieren. Die CSU veranstaltet die größte Zusammenkunft in Passau. Dort spricht der bayerische Ministerpräsident Markus Söder. Er nutzt die Gelegenheit, um klare politische Botschaften zu senden.
Steuern und Wirtschaft: Söders klare Haltung
Markus Söder spricht sich gegen höhere Steuern aus. Besonders die Erbschaftssteuer soll nicht erhöht werden. Er kritisiert die Linke, weil sie über das Eigentum anderer bestimmen will. Auch höhere Spritpreise lehnt Söder ab. Er betont, dass die Bürger in Bayern keine zusätzlichen Belastungen tragen sollen.
Wehrpflicht und Patriotismus
Ein weiteres wichtiges Thema ist die Bundeswehr. Söder fordert die Einführung einer allgemeinen Dienst- und Wehrpflicht. Er sagt, dass man für die Demokratie kämpfen muss. Linke und Rechte kritisiert er scharf. Sie seien gegen die Bundeswehr und würden nichts für das Land tun. Söder betont, dass man Patrioten braucht, um das Land zu schützen.
Kritik von Grünen und SPD
Die Grünen und die SPD nutzen den politischen Aschermittwoch ebenfalls für Kritik. Katharina Dröge von den Grünen nennt Kanzler Friedrich Merz einen "Meckerfritzen". Sie sagt, dass sein Frauenbild veraltet ist. Die SPD kritisiert Söders Fehlzeiten im Landtag. Ronja Endres sagt, dass Söder mehr arbeiten sollte.