Russland beschuldigt Ukraine nach Anschlag auf GRU-General Alexejew
Der Anschlag auf General Alexejew
Am 6. Februar 2026 wurde der russische General Wladimir Alexejew in Moskau angeschossen. Alexejew ist stellvertretender Leiter des Militärgeheimdienstes GRU und Mitglied des russischen Generalstabs. Er wurde schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Die russische Regierung beschuldigt die Ukraine, hinter dem Anschlag zu stecken. Die Täter sind noch flüchtig.
Reaktionen aus Moskau
Der russische Außenminister Sergej Lawrow bezeichnete den Angriff als "Terroranschlag". Er sagte, dass die Ukraine mit diesem Angriff den Friedensprozess sabotieren wolle. Kremlsprecher Dmitri Peskow wünschte Alexejew eine schnelle Genesung und betonte, dass die Sicherheit von Militärs in Kriegszeiten eine wichtige Aufgabe der Geheimdienste sei.
Frühere Anschläge auf russische Militärs
Es ist nicht das erste Mal, dass hochrangige russische Militärs angegriffen werden. Im Jahr 2025 starb Generalleutnant Jaroslaw Moskalik durch eine Autobombe. 2024 wurde Igor Kirillow, Chef der russischen ABC-Abwehrtruppen, bei einem Bombenanschlag getötet. Der ukrainische Geheimdienst bekannte sich damals zu der Tat. Russland verurteilte diese Anschläge als "Terrorismus".
Möglicher Zusammenhang mit der Wagner-Gruppe
Beobachter vermuten, dass der Angriff auf Alexejew auch mit der Niederschlagung des Aufstands der Wagner-Gruppe im Sommer 2023 zusammenhängen könnte. Alexejew war damals an den Verhandlungen mit dem Wagner-Chef Jewgeni Prigoschin beteiligt. Prigoschin starb später bei einem Flugzeugabsturz, den einige als Anschlag werten.