Self-Serving Bias: Warum wir die Schuld bei anderen suchen
Was ist der Self-Serving Bias?
Wenn ein Team verliert, sind viele Menschen enttäuscht. Oft suchen sie dann einen Grund für die Niederlage. Sie sagen zum Beispiel: Der Schiedsrichter hat einen Fehler gemacht! Oder: Das Wetter war schlecht! Das nennt man Self-Serving Bias. Das bedeutet, dass Menschen ihre Erfolge sich selbst zuschreiben, aber die Schuld für Misserfolge bei anderen suchen. Das hilft ihnen, sich besser zu fühlen.
Warum machen wir das?
Nach einer Niederlage sind die Gefühle oft stark. Menschen fühlen sich traurig oder wütend. Wenn sie die Schuld bei anderen suchen, schützen sie ihr Selbstwertgefühl. Das ist kurzfristig gut, aber langfristig nicht immer hilfreich. Denn wer nur die Fehler bei anderen sieht, lernt nicht aus seinen eigenen Fehlern.
Was kann man besser machen?
Es ist wichtig, auch über die eigene Leistung nachzudenken. Vielleicht hat das Team nicht gut genug gespielt. Oder es gab Fehler, die man beim nächsten Mal vermeiden kann. Nur wer seine eigenen Anteile an einer Niederlage erkennt, kann sich verbessern.