SETI@home: Eine Bilanz der Suche nach außerirdischen Signalen
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SETI@home: Eine Bilanz der Suche nach außerirdischen Signalen

Das Projekt SETI@home

SETI@home war ein Citizen-Science-Projekt, das 1999 gestartet wurde. Wissenschaftler wollten damit nach Signalen von außerirdischen Zivilisationen suchen. Sie nutzten das Radioteleskop in Arecibo, um Daten aus dem Weltall zu sammeln. Da die Menge der Daten sehr groß war, baten sie Menschen weltweit, mit ihren Computern zu helfen.

Wie funktionierte die Datenanalyse?

Die Teilnehmer luden ein Programm auf ihren Computer. Dieses Programm erhielt kleine Datenpakete vom Radioteleskop. Wenn der Computer nicht benutzt wurde, analysierte er die Daten. So konnten viele Computer zusammen nach besonderen Radiosignalen suchen. Diese Signale sollten eine enge Bandbreite und hohe Intensität haben.

Die Ergebnisse nach 21 Jahren

Nach 21 Jahren haben die Computer zwölf Milliarden auffällige Signale gefunden. Mit Hilfe eines Supercomputers wurden diese auf einige Millionen reduziert. Nach einer manuellen Prüfung blieben 100 Signale übrig, die als potenzielle Technosignaturen gelten. Diese Signale werden jetzt mit dem FAST-Radioteleskop in China weiter untersucht.

Warum war SETI@home wichtig?

Auch wenn kein eindeutiges Signal von Außerirdischen gefunden wurde, war das Projekt ein Erfolg. Es hat gezeigt, wie Citizen-Science-Projekte funktionieren können. Außerdem haben die Wissenschaftler gelernt, wie man zukünftige Suchen nach außerirdischen Signalen verbessern kann. SETI@home hat die Grundlage für weitere Projekte gelegt.

Quiz

  1. 1. Wann startete das Projekt SETI@home?



  2. 2. Welches Teleskop lieferte die Daten für SETI@home?



  3. 3. Wie viele Signale wurden insgesamt geprüft?



  4. 4. Wie viele Signale blieben nach der manuellen Prüfung übrig?



  5. 5. Welches Teleskop wird jetzt für die weitere Untersuchung genutzt?



  6. 6. Warum war SETI@home ein Erfolg, obwohl kein Signal gefunden wurde?



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