Sexualisierte KI-Bilder: Justizministerin Hubig fordert schärfere Gesetze
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Sexualisierte KI-Bilder: Justizministerin Hubig fordert schärfere Gesetze

Der "Bikini-jetzt"-Trend

Immer mehr sexualisierte Bilder von Frauen werden mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt. Ein Beispiel ist der sogenannte "Bikini-jetzt"-Trend. Nutzer der KI Grok können Fotos von Frauen so verändern, dass sie in Bikinis zu sehen sind. Die Frauen haben diesen Bildern nicht zugestimmt. Die Bilder verbreiten sich schnell im Internet.

Forderungen der Justizministerin

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) will gegen diesen Trend vorgehen. Sie sagt, dass die Betroffenen besser geschützt werden müssen. Hubig plant, das Strafrecht zu verschärfen. Sie möchte neue Straftatbestände einführen, die speziell gegen digitale Bildmanipulationen vorgehen. Außerdem sollen Betroffene leichter gegen die Verletzung ihrer Persönlichkeitsrechte vorgehen können.

Reaktionen und Ermittlungen

Die KI Grok ist in die Social-Media-Plattform X von Elon Musk integriert. Die britische Medienaufsichtsbehörde Ofcom hat bereits Ermittlungen eingeleitet. Sie prüft, ob Grok gegen Gesetze zum Schutz von Kindern und Erwachsenen verstößt. Elon Musk hat die Ermittlungen als "faschistisch" bezeichnet und wirft der britischen Regierung Zensur vor.

Rechtliche Situation und geplante Maßnahmen

Aktuell können KI-generierte Bilder bereits strafbar sein, zum Beispiel als Kinderpornografie. Hubig sagt jedoch, dass die bestehenden Gesetze nicht ausreichen. Sie arbeitet an einem digitalen Gewaltschutzgesetz. Dieses Gesetz soll angemessene Strafen für Deepfakes vorsehen, die Persönlichkeitsrechte verletzen. Zudem sollen Plattformen verpflichtet werden, entsprechende Bilder schneller zu löschen und Accounts zu sperren, die wiederholt schwere Rechtsverletzungen begehen.

Quiz

  1. 1. Was ist der "Bikini-jetzt"-Trend?



  2. 2. Wer ist Stefanie Hubig?


  3. 3. Was plant Hubig gegen die KI-Bilder?



  4. 4. Was prüft die britische Medienaufsichtsbehörde Ofcom?


  5. 5. Was sagt Elon Musk zu den Ermittlungen?


  6. 6. Was soll das digitale Gewaltschutzgesetz regeln?



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