Militärübung zwischen Südkorea und den USA: Streit um Teilnahme
Die Übung „Ulchi Freedom Shield“
Seit Montag findet in Südkorea die gemeinsame Militärübung „Ulchi Freedom Shield“ mit den USA statt. Die Übung dauert zehn Tage. US-Präsident Donald Trump hat jedoch angeordnet, dass weniger US-Soldaten teilnehmen sollen. Er begründet das mit den hohen Kosten und sagt, die Übung sende ein „feindseliges Signal“ an Nordkorea.
Reaktionen aus Nordkorea und Südkorea
Nordkorea bezeichnet die Übung als „Probe für einen Invasionskrieg“. Viele Menschen in Südkorea sind besorgt. Sie vertrauen Nordkorea nicht und fürchten, dass die Einschränkung der Übung die Sicherheit schwächen könnte. Südkoreas Präsident Lee Jae Myung betont, dass das Bündnis mit den USA wichtig ist. Er möchte, dass Südkorea im Kriegsfall das Kommando über die eigenen Soldaten zurückbekommt.
Kritik in den USA
Auch in den USA gibt es Kritik an Trumps Entscheidung. Politiker aus beiden Parteien sagen, die Übung sei wichtig für die Sicherheit. Senator Jack Reed meint, Trump habe Kim Jong Un einen „Propagandaerfolg“ gegeben. Experten warnen, dass Nordkorea die Situation ausnutzen könnte, um sein Militär zu stärken.