Trump setzt Ultimatum aus – Verhandlungen mit Iran möglich
Trumps Ultimatum und die Reaktion Irans
US-Präsident Donald Trump hatte Iran ein Ultimatum gestellt: Öffnet die Straße von Hormus, oder wir greifen eure Kraftwerke an. Die Straße von Hormus ist eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt. Durch sie wird ein großer Teil des weltweiten Öls transportiert. Iran reagierte mit Drohungen und sagte, man werde die Meerenge verminen, falls die USA angreifen.
Gespräche statt Angriffe
Nach Ablauf des Ultimatums kündigte Trump an, dass vorerst keine Angriffe auf iranische Kraftwerke stattfinden. Er sprach von "produktiven Gesprächen" mit Iran. Die USA und Iran hätten sich in 15 Punkten geeinigt. An den Gesprächen seien Trumps Schwiegersohn Jared Kushner und der US-Gesandte Steve Witkoff beteiligt. Iran bestreitet jedoch direkte Verhandlungen mit den USA.
Wirtschaftliche Auswirkungen
Die Ankündigung Trumps führte zu einem starken Rückgang des Ölpreises. Der DAX stieg um 3,6 Prozent. Experten sehen dies als Zeichen der Erleichterung an den Märkten. Die Straße von Hormus bleibt jedoch ein zentraler Konfliktpunkt, da Iran weiterhin Schiffe in der Region bedroht.
Weiterhin militärische Spannungen
Trotz der Gespräche geht der militärische Konflikt weiter. Israel flog Luftangriffe auf Teheran, und die Hisbollah-Miliz im Libanon griff israelische Stellungen an. Auch Golfstaaten wie Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate meldeten Angriffe durch iranische Raketen und Drohnen.