UniCredit will Commerzbank übernehmen – aber es gibt Widerstand
Das Übernahmeangebot
Die italienische Bank UniCredit hat ein Angebot gemacht, um die deutsche Commerzbank zu kaufen. Für jede Commerzbank-Aktie bekommen die Aktionäre 0,485 neue Aktien von UniCredit. Bevor das Angebot startet, muss aber noch eine Hauptversammlung von UniCredit zustimmen. Das soll bis zum 4. Mai 2026 passieren. UniCredit-Chef Andrea Orcel sagt: "Es ist Zeit zu reden." Er möchte mit den Aktionären der Commerzbank sprechen.
Widerstand aus Politik und Wirtschaft
Die Commerzbank selbst ist gegen das Angebot. Sie sagt: "Das Angebot ist nicht mit uns abgestimmt." Auch die deutsche Regierung ist dagegen. Sie findet, dass die Commerzbank stark und unabhängig bleiben soll. Die Gewerkschaften und die Mitarbeiter der Commerzbank haben auch Angst vor Jobverlusten. Der Betriebsrat sagt: "Das ist geschäftsschädigend."