USA und Iran: Neue Verhandlungen trotz Spannungen
Hintergrund des Konflikts
Die Beziehungen zwischen den USA und dem Iran sind seit Jahren angespannt. Die USA befürchten, dass der Iran eine Atombombe entwickeln könnte. Der Iran betont, sein Atomprogramm diene nur zivilen Zwecken. Trotzdem haben die USA und andere Länder Sanktionen gegen den Iran verhängt. Diese Sanktionen schaden der iranischen Wirtschaft.
Geplante Verhandlungen
Laut einem Bericht der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim könnten bald neue Verhandlungen beginnen. Ein Treffen zwischen dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi und dem US-Sondergesandten Steve Witkoff ist in Istanbul geplant. Auch Vertreter aus Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Oman und Ägypten könnten teilnehmen. Die genauen Details sind jedoch noch unklar.
Drohungen und Kriegsängste
Die Spannungen haben in den letzten Wochen zugenommen. US-Präsident Donald Trump hat einen Militärschlag angedroht und Kriegsschiffe in die Region entsandt. Der Iran hat als Reaktion seine Streitkräfte in Alarmbereitschaft versetzt. Ajatollah Ali Chamenei, das geistliche Oberhaupt des Iran, warnte vor einem "regionalen Krieg", falls die USA angreifen. Viele Menschen weltweit fürchten eine Eskalation.
Das iranische Atomprogramm
Das Atomprogramm des Iran bleibt ein zentraler Streitpunkt. Die USA fordern, dass der Iran die Urananreicherung einstellt. Der Iran zeigt sich zwar bereit, sein Programm zu begrenzen, lehnt aber Maximalforderungen ab. Bereits 2025 hatten Verhandlungen stattgefunden, die jedoch scheiterten. Ein israelischer Angriff auf iranische Atomanlagen führte damals zu einer militärischen Eskalation.