Die Motivationsbremse im Gehirn
Warum wir Aufgaben aufschieben
Viele Menschen kennen das: Man muss eine Aufgabe erledigen, aber man fängt einfach nicht an. Das kann ein langer Bericht sein, das schmutzige Geschirr oder ein großer Wäscheberg. Obwohl man weiß, dass die Aufgabe wichtig ist, will das Gehirn nicht starten. Forscher haben jetzt einen Grund dafür gefunden.
Die Entdeckung der Motivationsbremse
Wissenschaftler aus Japan haben einen Schaltkreis im Gehirn entdeckt, der wie eine Bremse wirkt. Dieser Schaltkreis senkt die Motivation, mit einer Aufgabe zu beginnen. Die Forscher testeten das bei Affen. Als sie die Bremse im Gehirn der Affen ausschalteten, wurden die Tiere motivierter. Sie fingen schneller mit Aufgaben an, auch wenn es unangenehm war.
Warum ist das wichtig?
Diese Entdeckung kann Menschen helfen, die unter Depressionen oder anderen Krankheiten leiden. Bei diesen Menschen ist die Motivationsbremse oft besonders stark. Wenn Ärzte diesen Schaltkreis besser verstehen, können sie vielleicht neue Behandlungen entwickeln. So könnte es leichter werden, mit Aufgaben anzufangen und sie zu erledigen.