Wie frühe Beziehungen unseren Bindungsstil formen
Die Rolle der Mama in der Kindheit
Die Beziehung zwischen einem Kind und seiner Mama ist sehr wichtig. Studien zeigen, dass Kinder, die sich ihrer Mama nah fühlen und wenig Streit mit ihr haben, später sicherere Beziehungen führen. Das gilt für Freundschaften, Partnerschaften und sogar die Beziehung zu den Eltern. Die Mama ist oft die erste Person, die dem Kind Sicherheit gibt. Das prägt, wie das Kind später mit anderen Menschen umgeht.
Warum Freunde genauso wichtig sind
Freundschaften in der Kindheit sind ebenfalls entscheidend. Durch Freunde lernen Kinder, wie man teilt, Rücksicht nimmt und Konflikte löst. Diese Erfahrungen helfen später, stabile Freundschaften und Partnerschaften aufzubauen. Eine Studie zeigt, dass Kinder mit guten Freundschaften später oft sicherere Beziehungen haben als Kinder, die wenig Kontakt zu Gleichaltrigen hatten.
Bindungsangst und Bindungsvermeidung
Nicht alle Menschen haben das gleiche Vertrauen in Beziehungen. Manche haben Angst, verlassen zu werden (Bindungsangst). Andere vermeiden es, sich auf andere zu verlassen (Bindungsvermeidung). Diese Verhaltensweisen hängen oft mit den frühen Erfahrungen zusammen. Kinder, die wenig Liebe oder viel Streit mit ihrer Mama erlebt haben, entwickeln häufiger unsichere Bindungsstile.
Kann man den Bindungsstil ändern?
Die gute Nachricht ist: Der Bindungsstil ist nicht für immer festgelegt. Neue positive Erfahrungen können helfen, unsicherere Bindungsmuster zu überwinden. Zum Beispiel können gute Freundschaften oder eine liebevolle Partnerschaft im Erwachsenenalter dazu beitragen, sich sicherer zu fühlen. Psychologen arbeiten sogar an Apps, die Menschen helfen sollen, sicherere Bindungen aufzubauen.