Wie Pokémon die Wissenschaft inspiriert
Die Entstehung von Pokémon
Pokémon ist ein weltberühmtes Spiel, das 1996 in Japan veröffentlicht wurde. Die Spieler sammeln kleine Monster, die Pokémon genannt werden. Das Spiel wurde so erfolgreich, dass es Filme, Serien und Sammelkarten gibt. Doch Pokémon hat nicht nur Unterhaltungswert – es beeinflusst auch die Wissenschaft.
Pokémon und die Forschung
Viele Wissenschaftler sind mit Pokémon aufgewachsen und nutzen das Spiel für ihre Arbeit. Spencer Monckton, ein Forscher aus Kanada, vergleicht das Sammeln von Pokémon mit seiner Arbeit als Entomologe. Er sammelt Bienen und hat sogar eine neue Art entdeckt. Diese Biene nannte er Chilicola charizard, nach dem Pokémon Charizard. Auch andere Forscher nutzen Pokémon, um ihre Arbeit zu erklären. Zum Beispiel gibt es eine Ausstellung im Field Museum in Chicago, die Pokémon und echte Fossilien zeigt.
Pokémon in der Bildung
Pokémon hilft auch beim Lernen. Eine Studie aus dem Jahr 2002 zeigte, dass Kinder mehr Pokémon-Charaktere kennen als echte Tiere. Das inspirierte Wissenschaftler, ein Kartenspiel namens Phylo zu entwickeln. Mit diesem Spiel lernen Kinder, wie Ökosysteme funktionieren. Eine Studie von 2019 zeigte, dass Phylo den Schülern hilft, sich mehr Arten zu merken.
Pokémon und unseriöse Wissenschaft
Pokémon wurde sogar genutzt, um Probleme in der Wissenschaft aufzudecken. Der Forscher Matan Shelomi schrieb gefälschte Artikel mit Pokémon-Charakteren und schickte sie an unseriöse Fachzeitschriften. Einige dieser Artikel wurden veröffentlicht, weil diese Zeitschriften keine gute Kontrolle haben. Shelomi wollte damit zeigen, wie wichtig gute wissenschaftliche Standards sind.