Die Motivationsbremse: Warum wir uns schwer tun
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Die Motivationsbremse: Warum wir uns schwer tun

Was ist die Motivationsbremse?

Manchmal haben wir eine Aufgabe. Die Aufgabe ist unangenehm oder schwer. Dann fühlen wir uns müde und wollen nicht anfangen. Wissenschaftler nennen das die „Motivationsbremse“. Diese Bremse ist ein Teil von unserem Gehirn. Sie stoppt uns, wenn wir etwas Unangenehmes machen sollen. Das passiert bei vielen Menschen.

Wie funktioniert die Bremse?

Forscher haben mit Affen ein Experiment gemacht. Die Affen sollten eine Aufgabe machen. Manchmal gab es eine Belohnung. Manchmal gab es einen unangenehmen Luftstoß. Wenn die Affen wussten, dass es einen Luftstoß gibt, wollten sie nicht anfangen. Die Forscher haben gesehen: Zwei Teile im Gehirn arbeiten zusammen. Diese Teile heißen Striatum und Pallidum. Sie bremsen uns, wenn etwas unangenehm ist.

Was können wir tun?

Die Bremse ist wichtig. Sie schützt uns vor Dingen, die uns schaden können. Aber manchmal ist die Bremse zu stark. Dann können wir nicht anfangen, obwohl wir müssen. Die Forscher sagen: Vielleicht kann man die Bremse lockern. Aber das muss man vorsichtig machen. Sonst machen wir Dinge, die gefährlich sind.

Quiz

  1. 1. Was ist die Motivationsbremse?



  2. 2. Was passiert, wenn die Bremse aktiv ist?



  3. 3. Welche Teile im Gehirn bremsen uns?



  4. 4. Warum ist die Bremse wichtig?



  5. 5. Was kann passieren, wenn man die Bremse zu stark lockert?



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