Wie Wetterveränderungen den Körper beeinflussen
Wetterfühligkeit: Ein bekanntes Phänomen
Viele Menschen kennen das Gefühl: Bei einem Wetterwechsel fühlt man sich unwohl. Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Gelenkschmerzen sind typische Symptome. Besonders Frauen, ältere Menschen und Personen mit chronischen Krankheiten sind betroffen. Studien zeigen, dass etwa ein Drittel der Deutschen das Wetter als Einfluss auf ihre Gesundheit wahrnimmt.
Warum reagiert der Körper auf das Wetter?
Der Körper muss sich an Temperatur- und Luftdruckschwankungen anpassen. Gesunde Menschen schaffen das meist problemlos. Bei Menschen mit Vorerkrankungen wie Rheuma oder Migräne kann das Wetter jedoch bestehende Beschwerden verstärken. Wissenschaftler nennen das „Wetterempfindlichkeit“. Das vegetative Nervensystem spielt dabei eine wichtige Rolle, da es den Hormonhaushalt steuert.
Welche Wetterbedingungen sind problematisch?
Besonders starke Wetterveränderungen wie Gewitter oder Luftmassenwechsel belasten den Körper. Ruhige Hochdruckgebiete sind dagegen weniger problematisch. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) veröffentlicht sogar Vorhersagen für Wetterfühlige, um sie auf mögliche Belastungen vorzubereiten.
Was hilft gegen Wetterfühligkeit?
Es gibt keine einfache Lösung, aber einige Maßnahmen können helfen. Ausreichend Bewegung, viel Flüssigkeit und eine gesunde Ernährung stärken den Körper. Manche Betroffene ziehen in Regionen mit ruhigerem Wetter, um ihre Beschwerden zu lindern. Wichtig ist, auf den eigenen Körper zu hören und bei starken Symptomen einen Arzt aufzusuchen.